Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Seit Jahrzehnten im Namen der Freundschaft

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Morgen startet auch schon das Olympische Fußballturnier 2016 und es endet am 20. August mit dem Finale, fast genau eine Woche bevor die Bundesliga beginnt. Für Deutschland heißt der morgige Gegner Mexiko aber hier geht es nun erst einmal mit einem nationalen Highlight weiter.

Das Stadion der Freundschaft ist ein Fußballstadion, welches hier nun näher vorgestellt wird. Es ist die Heimspielstätte des FC Energie Cottbus, der bereits zum Wochenbeginn vorgestellt wurde. Das Stadion liegt direkt an der Spree und zwar circa zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Auf dem Stadiongelände findet man auch die Geschäftsstelle von Energie Cottbus und eine Turnhalle. Im nahegelegenen Eliaspark findet man einen Trainingsplatz mit Rasenheizung und einen weiteren Platz gibt es noch in der Parzellenstraße.

Das Stadion der Freundschaft wurde bereits im Frühling 1930 eingeweiht. Erste Verbesserungsmaßnahmen wurden dann schon im August desselben Jahres mit dem Bau von Umkleidekabinen vorgenommen. Sportlich wurde das Stadion dann einen Monat später eingeweiht und erst Ende der 1960er Jahre wurde es zum Heimspielort der BSG Energie Cottbus. Bis dahin hatten sie im Stadion der Eisenbahner und im Max-Reimann-Stadion gespielt.

Das Stadion der Freundschaft hatte damals ein Fassungsvermögen 15.000 Plätzen. 1983 startete man mit dem Umbau der Stehtraversen und so wurde 1985 schon 18.000 Zuschauern Platz geboten, bevor im August 1988 die neue Haupttribüne erstmals genutzt werden konnte.

Nach der Wende wurde 1997 dann auch eine 1.800 Lux starke Flutlichtanlage eingeweiht. Da nach dem Aufstieg in die 2. Liga die Normen des DFB erfüllt werden mussten, wurden die Traversen befestigt, die Zäune erneuert, ein Teleskoptunnel installiert und eine Videoüberwachungsanlage errichtet. 1998 im April wurde die Modernisierung am Stadion mit dem Bau einer Videoanzeigetafel in der Südkurve weiter fortgeführt.

Mit dem Saisonauftakt 2003 / 2004 sollte dann dort in der Lausitz das bislang größte Bauprojekt, die zweigeschossige Osttribüne, an den Start gehen. Diese bot 2.760 Sitzplätze im Oberrang, 4.500 Stehplätze im Unterrang und 50 Rollstuhlplätze. All dies war dann auch komplett überdacht.

2007 über den Sommer wurden die Traversen der Nordkurve verfüllt und bis zum Saisonstart 2007 / 2008 eine ebenfalls überdachte Stahlrohrtribüne errichtet, welche 8.000 Anhänger nutzen konnten. Dafür wurde der Unterrang der Osttribüne in einen Sitzplatzbereich verwandelt und somit gab es dann 9.102 überdachte Sitzplätze. Die Gesamtkapazität erhöhte sich noch einmal leicht auf 22.746 Plätze. Zum ersten Mal nach dem Umbau war das Stadion am 15. März 2008 ausverkauft und damals siegte Energie Cottbus mit 2:0 gegen FC Bayern München.

Anfang 2008 wurde auch schon der VIP-Bereich des Vereins auf der Westtribüne um 140 Quadratmeter durch einen Anbau erweitert, nachdem dort zuvor auch schon die Sitze  erneuert wurden. Dann, zwischen dem Ende der Saison 2007 / 2008 und dem Start in die Saison 2008 / 2009, wurde die Südtribüne des Stadions umgebaut. Wie schon beim Ausbau der Nordtribüne, wurde auch hier mit einer Stahlrohrkonstruktion gearbeitet, womit dann auch die letzte Kurve im Stadion der Freundschaft geschlossen war. Auf dieser neuen Tribüne sollte es dann Stehlätze und Sitzplätze für insgesamt 5.559 Zuschauer geben. Allerdings sank die Gesamtkapazität um 218 Plätze auf nun 22.528 Zuschauer.

Am 1. Juli 2011 kaufte Energie Cottbus dann die Eigentumsrechte des Stadions, wofür man der Stadt Cottbus fast 2 Millionen Euro überwies und ihr ebenfalls eine prozentuale Beteiligung garantierte, falls man die Namensrechte verkaufen sollte.

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