Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

SIEBEN!

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am Samstag war es dann soweit und das letzte Testspiel der LÖWenherzen stand auf Schalke auf dem Plan und es ging gegen Ungarn. Am Ende dieser Woche wird es dann richtig ernst, geht es doch in Lille beim großen Turnier des Sommers in Frankreich im Auftaktspiel für die DFB-Auswahl gegen die Ukraine. In Gelsenkirchen sah es am Samstag so aus, dass es wieder regnete, allerdings nicht annähernd so massiv, wie es zuvor noch in Augsburg der Fall war. Ausverkauft war auch dieses Spiel wieder nicht und die Choreo war ebenfalls wieder auf dem Niveau des Spiels gegen die Slowakei. Alles doch recht ähnlich, nur war der Gegner diesmal ein reiner Aufbaugegner, auf den man allerdings schon im Achtelfinale wieder treffen könnte. Schon in der 1. Spielminute fiel das 1:0, es wurde aber wegen Abseits, welches nur der schwedische Schiri sah, nicht gegeben. Schöpfte man in diesem Moment kurz Hoffnung, sollte diese schnell enttäuscht werden, denn es wurde wieder der bekannte Kick, mit dem man natürlich, wenn das Glück und mehr stimmen, gewinnen kann. Begeistern tut all dies natürlich kaum. Kurz vor der Halbzeit wurde dann die Gerechtigkeit wieder hergestellt, denn Deutschland bekam das 1:0, was allerdings ein Eigentor bzw. diesmal tatsächlich ein Abseitstor war. Die erste Halbzeit blieb somit sehr weit von all dem entfernt, was vor der Partie kommuniziert hatte.

Es wird einfach nicht besser
Nach der Halbzeitpause ging es weiter, wie man es zuvor auch schon wieder ertragen musste, allerdings sollte es noch glücklicher für das DFB-Team werden, denn das 2:0 fiel und es war wieder ein Abseitstreffer und zugleich auch der Endstand.  Mit diesem Abstauber konnte  aber immerhin Thomas Müller, der zuvor noch über den Ball gestolpert war, an weiteren Rekorden arbeiten. Wo wir gerade bei Merkwürdigkeiten sind, Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski standen diesmal auch auf dem Platz, fanden aber eigentlich wieder einmal nicht statt. Es sind so auch weiterhin all die Probleme vorhanden, welche Bundestrainer Joachim Löw einfach nicht abstellen will. Auch hier gilt natürlich, dass dies kein Problem ist, wenn er es sich erlauben kann und am 10. Juli in Paris den Europameistertitel holt. Zur Stimmung ist noch zu sagen, dass sie zu dem Gezeigten passte, also kaum vorhanden war. Das Fazit ist schnell gezogen, nur noch siebenmal so viel Glück haben, noch siebenmal so eine Schiedsrichterleistung und nur noch siebenmal ein solcher Gegner und schon hat man das Ziel erreicht und ist Europameister. Ob dies allerdings eine angemessen Taktik ist, darf bezweifelt werden und immer zwei irreguläre Treffer zu bekommen, dürfte auch eher schwer werden. Der Uli braucht nach diesen zwei Antifußballspielen jetzt erst einmal ein paar Tage frei, wird sich erholen und dann voller Freude ab Freitag zum Auftakt der Euro 2016 in Frankreich wieder am Start sein.

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