Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

So sieht Souveränität (nicht) aus

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Wie Souveränität aussieht, konnte man am Freitagabend zum Auftakt des 11. Spieltags erkennen, als Borussia Dortmund mit 6:1 gegen den VfB Stuttgart vor heimischem Publikum mit einem Kantersieg gewann und dabei hatten die Stuttgarter am Anfang noch mit 1:0 geführt. Äußerst negativ bei diesem Spiel fiel der hauptverantwortliche Fußballfunktionär der Borussen auf, denn Hans-Joachim Watzke unterbannt jegliche Choreo im Heimblock, was verdeutlicht, welche Tendenzen gegen gute Stimmung sich in der Liga immer mehr ausbreiten und nach passenden Antworten durch die wahren Fans schreit, um sich von der Ware Fan abzusetzen. Aber nicht nur er fiel negativ auf, denn auch Schiri Florian Meyer tat dies zum Auftakt des Spieltags und sorgte für große Verwirrung, die mittlerweile jedes Wochenende zu einem negativen Gefühl führt, denn scheinbar schafft es kein vermeintlich Unparteiischer mehr, ein Spiel ohne skandalträchtige Entscheidungen zu beenden. Dann kam der Samstag und auch der sollte einiges zu bieten haben. Da war zum Beispiel der nächste Eklat in Sinsheim, wo der FC Bayern München, um es nicht zu negativ zu bewerten, zwei weitere Punkte durch einen ungerechtfertigten 2:1-Sieg bei 1899 Hoffenheim vom Schiedsrichter geschenkt bekam. Somit haben die Bayern bislang schon neun Punkte in dieser Saison geschenkt bekommen, was die aktuelle Tabelle natürlich realistisch gesehen, ganz anders aussehen lässt. Erstaunlicherweise fehlte hier der Protest, wie man ihn nach dem Spiel gegen die Werkself noch erleben musste.

Verlässlichkeit
Wenn auf eine Mannschaft in der Liga wirklich Verlass ist, ist es Bayer 04Leverkusen. Mir war schon vor dem Auswärtspiel bei der Eintracht aus Braunschweig klar, wie dies ausgehen würde und somit war es keine Überraschung, dass Braunschweig gegen B04, mit einem 1:0-Sieg, den ersten Heimsieg nach 1985 in der 1. Liga schaffen sollte. Die Diskussion, die zum Thema Rotation aufkam, sollte man nicht überbewerten, da sie lächerlich ist, denn Leverkusen trat gegen einen Gegner an, den man einfach nur besiegen muss und dies ganz souverän und es sind genau diese Spiele, die die Werkself schon seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder vergeigt. So etwas nennt sich Verlässlichkeit und diese wird am Rhein großgeschrieben. Trotz dieser unnötigen Niederlage bleibt Leverkusen aber die Macht am Rhein. Nun sollte es wieder mit der altbekannten Souveränität weitergehen, schließlich gilt es den Titel Vizekusen zu verteidigen. Am Sonntag ging es dann, nachdem der FC Augsburg vor heimischer Kulisse mit 2:1 gegen den FSV Mainz 05 gewonnen hatte, vor allem wieder um einen Trainer, an den man auch in Leverkusen schlechte Erinnerungen hat. Es ging um Robin Dutt, der vor einem weiteren Nordderby stand und diesmal musste er mit Werder Bremen vor heimischem Publikum an der Weser gegen Hannover 96 antreten. Man kann schon sagen, dass die Bremer es spannend machten, denn der Siegtreffer zum 3:2 fiel erst in der 86. Spielminute.

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