Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Tabellensortierspieltag

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Schon im Vorfeld des 7. Spieltags wurde eine Schiedsrichter-diskussion gestartet, in der es nicht um die tatsächlichen Probleme ging, was sie auch gleich so lächerlich machte. Schon Freitagabend stand dann das Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin an und dies sollte auch gleich ein Kartenspiel unter Patrick Ittrich geben. Rot gab es beim 1:1 zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin gleich zweifach, ein verschossener Elfer für die Dortmunder war auch noch dabei und am Ende war es wieder das perfekte Ergebnis für das Premiumprodukt der Bundesliga. Genau dieser FC Bayern München musste bei Eintracht Frankfurt ran, wo der DFB wieder einmal wahre Fans aussperrte und so natürlich die Stimmung weiter anheizte. Es soll schon einmal an dieser Stelle erwähnt sein, dass auch der Fußball an diesem Wochenende zum Großteil durch die Schiedsrichter in gewisse Bahnen gelenkt wurde, womit es gleich am Main und den Samstagsspielen losging. Der FCB gewohnt schlecht, hatte diesmal aber einen Gegner, der einfach nur siegen wollte, was bei anderen Gegnern des FCB oft ganz offensichtlich nicht der Fall ist. Am Ende ging es 2:2 aus, was leider kein wirklicher Erfolg für die Frankfurter war, denn die Tore der Bayern waren Abseits bzw. ein fragwürdiger Elfer. Kurz gesagt, das Ermogeln von Punkten geht munter weiter, in diesem Fall mit Hilfe von Guido Winkmann. Er sorgte übrigens neben dem nächsten Kartenspiel des Wochenendes auch gleich für einen Platzverweis auf Seiten der SGE und stand kurz vorm völligen Kontrollverlust. Aber anderswo sollte es noch drastischer werden. Längst hat man verstanden, dass es in dieser Saison ab dem zweiten Platz in der Tabelle richtig spannend werden soll, wie das Freitagsspiel schon zeigte. So wunderte auch das 2:1 vom 1. FC Köln gegen den FC Ingolstadt nicht wirklich. Hatten die Domstädter bislang wirklich oftmals Leistung gezeigt, war der Hauptpfeiler dieses Erfolgs Schiri Tobias Welz, warum man mit dem Feiern zurückhaltend sein sollte, denn auch hier wirkte es so, als sollte es genauso verlaufen. Nutzten die Kölner ihre Geschenke, war dies an diesem Samstag nicht überall völlig normal.

Muss der Dino die Liga verlassen?
Ein wirklich schlechtes und schräges Spiel war die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Hamburger SV, da hier Wolfgang Stark den vermeintlich Unparteiischen gab, war man schon gespannt. Der HSV wurde nicht nur früh durch einen Platzverweis geschwächt, auch die Gladbacher bekamen gleich zwei Elfer geschenkt. Dies zeigte nicht nur, wie Stark hier die Schiedsrichterleistung war, sondern auch, wie übel dieser Tag für die Fohlen sein sollte. Spätestens nun kam wieder die Frage nach der Sache mit dem Drehbuch auf, denn so sah bislang doch einiges ziemlich gewollt aus, was sich eben nicht aufs Sportliche bezieht. So überraschte es dann auch nicht, dass es auch beim Aufeinandertreffen von 1899 Hoffenheim und dem SC Freiburg ebenfalls wieder um Fouls und den Schiedsrichter, in diesem Fall Deniz Aytekin, ging. Dieses Derby bot ebenfalls wieder viel Grund für Diskussionen. Da diese immer mehr überwiegen und der Sport immer weiter zurückgedrängt wird, zeigt sich sehr deutlich, wo hier die Probleme wirklich sind und warum man auch über einen Anstieg der Aggressionen bei den wahren Fans nicht immer wieder so überrascht sein sollte. Nimmt man Spiele, wie auch dieses 2:1, was wohl mit einem richtigen Unparteiischen anders ausgesehen hätte, kann Fußballfans so etwas nicht zufrieden machen. Unzufriedenheit ist natürlich das perfekte Stichwort für Schalke 04, die bislang eine Horrorsaison erleben. Diesmal ging es zum FC Augsburg und es endete 1:1, was unter den aktuellen Bedingungen schon fast ein Grund zum Feiern für die Schalker war. Hier war vor allem auffällig, dass sich die Mainstreammedien diesmal mit Kritik an S04 extrem zurückhielten. Denn bei einer solchen Saisonleistung, sah es dort doch oft schon ganz anders aus. Diese Rolle scheint in diesem Jahr der HSV zu bekommen, was zum bereits angedeuteten Rausdrängen aus der Bundesliga passen würde. Man ahnte schon bis zu diesem Punkt, dass es wohl noch in diesem Stil weitergehen sollte.

Eine Niederlage an der Weser
Marco Fritz leitete die Partie zwischen Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen, welche man übrigens an diesem Wochenende als abendliches Topspiel am Samstag verkauft bekam. Die Jungs von der Weser gewannen mit 2:1, was grundsätzlich aus den bekannten Gründen auch keine riesige Überraschung war. So muss man auch sagen, dass zwar auch hier der Schiri ein Problem war aber in der Hauptsache waren es die altbekannten Problem der Leverkusener, welche zur Niederlage führten, womit man automatisch wieder bei Rudi Völler und seinen Freunden wäre. Richtig schlimm war der abendliche Spielbericht im ZDF, die wieder einmal den Fußball zur Propagandaplattform in Sachen Flüchtlingschaos machten, was einfach nicht hinnehmbar ist. Sollte man diesen Sport weiter so massiv politisieren, darf man sich nachher nicht über die Folgen auf der anderen Seite beschweren. Der Sonntag begann dann mit einem weiteren Derby und zwar zwischen dem FSV Mainz 05 und Darmstadt 98 und man hatte die bereits angedeutete Ahnung, die natürlich durch Felix Brych, der dort den Schiri gab, erst einmal untermauert werden sollte. Er blieb für seine Verhältnisse unauffällig, was nun auch nicht allzu viel bedeutet. Auffällig war auch hier, dass der nächste Elfer vergeben wurde und zwar von den Lilien. So endete das Spiel 2:1, womit nicht nur das Ergebnis ein Trend dieses Spieltags war. Ganz zum Schluss empfing dann noch der VfL Wolfsburg in der Autoskandalstadt das wahrscheinlich ablehnungswürdigste Team der Bundesliga und so ging es gegen RB Leipzig. Man ist jetzt kaum erstaunt, dass auch dort erst einmal ein Elfer vergeben wurde und zwar von den Antifußballern aus der sächsischen Metropole. Am Ende siegten sie aber trotzdem mit 1:0, was keine Überraschung war und auch noch einmal untermauerte, wie daneben der Hype um Mario Gomez war, der auch weiterhin bei den Wölfen nicht liefert.

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