Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Tradition aus Sachsen

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Winterpause ist nun auch schon etwas länger vorbei, da wird es langsam auch wieder Zeit, weitere wichtige Fußballclubs vorzustellen.

Endete es im letzten Jahr mit der Vorstellung von RB Leipzig, bleiben wir bei der ersten Vereinsvorstellung in diesem Jahr auch gleich in der Gegend und so geht es um die SG Dynamo Dresden. Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V. ist ein traditionsreicher, wenn auch nicht ganz so alter  Club aus der sächsischen Landeshauptstadt.

Im April 1953 wurde die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden in die Sportvereinigung Dynamo eingegliedert und ließ so die Wurzeln des heutigen Vereins entstehen.

Durch die politische Wende in der DDR kam es 1990 zur Umbenennung in 1. FC Dynamo Dresden. Im Juli 2007 gab es dann allerdings, nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Herbst des Vorjahres, die Rückumbenennung in SG Dynamo Dresden.

Der Verein hat circa 15.000 Mitglieder und ist damit übrigens der mitgliederstärkste Sportverein in den neuen Bundesländern.

Wie bereits angedeutet, war Dynamo Dresden nicht nur einer der erfolgreichsten, sondern auch einer der populärsten Vereine des DDR-Fußballs und mit 98 Spielen im UEFA-Europapokal vertreten, wodurch man ebenfalls zu einem der bekanntesten DDR-Fußballclubs in ganz Europa wurde.

Im wiedervereinigten Deutschland spielte die Mannschaft von 1991 bis 1995 in der Bundesliga, allerdings sollte es ab 1995 für den Verein dann abwärtsgehen, so gab es eine Lizenzverweigerung, welche zu einer Rückstufung in die Regionalliga führte. Danach sollte es phasenweise sogar noch tiefer gehen.

Mittlerweile findet man die Dresdner seit dieser Saison wieder in der 3. Liga und wer weiß, wo der Weg noch hinführt.

Es gibt aber noch ein Markenzeichen, welches Dynamo Dresden hingegen immer wieder Sorgen bereitet, gibt es doch einen sehr gewaltbereiten, harten Kern an Fans in deren Umfeld auch immer gerne massiv Pyro eingesetzt wird.

Es sind auch diese Anhänger, die dem DFB regelmäßig vor Augen führen, dass er in seinem Kampf gegen Pyro einfach gar keine Chance hat, was sich am Wochenende auch am Niederrhein beim Derby zeigte.

Natürlich kommt es so, auch im gerade beschriebenen Kontext, immer wieder zu den üblichen Beschimpfungen durch das Staatsfernsehen, was genauso irritierend ist, wie bei allen anderen Fans, die Bengalos verwenden auch, denn in anderen Sportarten, wie zum Beispiel im Wintersport, loben genau diese Sender Pyrotechnik gerne im Zusammenhang mit guter Stimmung. So erkennt man schnell, worum es tatsächlich geht.

Es ist wichtig anzumerken, dass Pyro im Fußball nicht immer auch zwangsläufig etwas mit Gewaltexzessen zu tun haben muss.

Was die Ausschreitungen im Umfeld der Dresdener Fans angeht, werden sie dafür natürlich auch immer wieder sanktioniert. So fand dort gerade erst das letzte Geisterspiel in der Liga statt, welches die Strafe für Krawalle im Spiel gegen Hansa Rostock war. Man muss aber auch sagen, dass dieses Bild des Vereins, nur ein ganz kleiner Ausschnitt ist, an dem man ihn nicht festmachen sollte.

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