Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Uns Uwe und der ganze Rest

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es war der 80. Geburtstag von Uwe Seeler, welcher den 10. Spieltag natürlich prägte und nicht nur deshalb war der Fokus am vergangenen Wochenende auf den Hamburger SV gerichtet. Am Freitagabend sollte es aber erst einmal mit der Begegnung zwischen Hertha BSC Berlin und Borussia Mönchengladbach losgehen. Und es ging gleich weiter, wie bisher in der Saison auch und dies bedeutete nicht nur 3:0 für den Hauptstadtclub, sondern dank Schiedsrichter Robert Stieler auch ein Kartenspiel samt Platzverweis für die Fohlen. Der Samstagnachmittag bot dann, wie oftmals, erste Halbzeiten, wo man getrost auch erst nach der Pause kommen konnte, die Ausnahme gab es an der Elbe aber dazu später mehr. Es gab aber auch Spiele, die brauchte man gar nicht sehen und so bot der FC Bayern München mit dem 1:1 gegen 1899 Hoffenheim wieder einer der gewohnten Leistungen, welche nicht näher kommentiert werden müssen, außer dem Fakt, dass sie nicht ein Tor schossen, denn der Ausgleich war ein Eigentor der SAP-ler. So zeigte sich wieder, warum der Platz in der Tabelle für das vermeintliche Premiumprodukt in der Liga allein auch schon sportlich nicht gerechtfertigt ist. Allgemein war es im Süden kein Knallerwochenende, der FC Ingolstadt empfing den FC Augsburg und es endete 0:2. Die beiden Treffer des  FCA fielen zu einem so späten Zeitpunkt, da war mancher vielleicht schon eingeschlafen, wenn er sich nicht zuvor über einen Platzverweis gegen den FCI von Schiri Jochen Drees aufgeregt hatte, der einfach so nicht gerechtfertigt war.

Auch am Geburtstag alle gegen den Dino
Bei richtig schaurigem Herbstwetter trafen der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg an der Dreisam aufeinander, hier kann man nur zwei Tore für Mario Gomez erwähnen und den Platzverweis samt Elfer, was bei den so benachteiligten Breisgauern selbstverständlich zu Diskussion führte. Dies sollte wiederum bei Mr. Phantomtor und Schiri Felix Brych wirklich niemanden mehr irritieren. So stand am Ende ein 0:3 mit kleinem Geschmäckle. Bayer 04 Leverkusen traf am Rhein auf Darmstadt 98 und es sollte wieder eine enge Kiste werden, am Ende stand ein knappes 3:2.  Gerade auch länger betrachtet, zeigt sich wieder, wie sehr das Konzept von Sportdirektor Rudi Völler gescheitert ist, womit eigentlich auch er gescheitert sein sollte. Kommen wir nun aber endlich zurück an die Elbe und zu uns Uwe, der im Stadion beim Spiel zwischen dem Hamburger SV und Borussia Dortmund seinen 80. Geburtstag feierte. Dort stand es schon in der Pause 3:0 für den BVB. Burkhart Hupe vom rheinischen Radioableger der Staatsmedien hetzte in einer solch unfassbaren, völlig unsportlichen Art und Weise gegen den HSV, dass man meinte erkennen  zu können, dass es wohl tatsächlich Kräfte gibt, welche den Dino aus der Bundesliga haben wollen. Dies sollte am Abend im dazugehörigen Staatsfernsehen mit ähnlichen, selbstverständlich ebenfalls inakzeptablen Kommentaren dann noch weiter untermauert werden und auch noch einmal zeigen, warum der Rundfunkbeitrag nicht hinnehmbar ist. Auch ein Tor der Hamburger wurde durch Schiedsrichter Sascha Stegemann nicht gegeben, was zeigte, wie knapp es noch hätte werden können. So stand es aber am Ende 2:5, ebenfalls mit einem kleinen Geschmäckle, was dem Geist des Geburtstagskindes kein Stück gerecht wurde.

Der Pöbel ist zurück
Am Samstagabend stand dann noch das Topspiel, wie man es so schön nennt, an. Auch so eine Begrifflichkeit des Kommerzwahns, welche durchaus zu Diskussion einlädt. An diesem Abend trat Eintracht Frankfurt am Main gegen den 1. FC Köln an. Früh gingen die Frankfurter mit 1:0 in Führung und so sollte es auch nach 90 Minuten noch aussehen und Deniz Aytekin, der dort den vermeintlich Unparteiischen gab, sorgte dafür, dass gut ein Viertel der Protagonisten am Ende mit einem Ticket versehen waren, was natürlich tendenziell auch wieder in Richtung Kartenspiel ging, was bei ihm auch wirklich nichts Neues mehr ist. So konnte man an dieser Stelle schon festhalten, dass das Schiedsrichterproblem in dieser Saison vom DFB auch schon wieder 10. Spieltage ignoriert wird. Auch ein Punkt, warum man den Widerstand nur gerechtfertigt nennen kann, der sich auch in der Mainmetropole, nach der Blocksperre für die Frankfurter, deutlich zurückgemeldet hatte und sich wohl bei fortschreitender Ignoranz weiter radikalisieren wird. Der Sonntag begann dann mit einem weiteren Problem in der Bundesliga und zwar mit dem RB Leipzig, der in der sächsischen Metropole auf den FSV Mainz 05 traf und mit 3:1 siegte, was auch gleich sehr schön verdeutlicht, wo das Problem liegt. Weitere Kommentare zum Spiel und dem Leipziger Produkt ohne Tradition wären verschwendete Zeit, weshalb darauf verzichtet wird. So kann man dann auch gleich mit dem letzten Spiel des Wochenendes weitermachen, welches Schalke 04 und Werder Bremen bestritten. Hier blieb es aber auch unspektakulär und S04 gewann ebenfalls mit 3:1, wobei die Bremer einen Elfer von Günter Perl bekamen. Nun ist Länderspielpause und man darf schon gespannt sein, was diese mit dem Dauer-Jogi so bringen wird.

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