Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Von nordischen Störchen

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nachdem sich zuletzt schon abzeichnete, wie tierisch die Sommerpause in diesem Jahr daherkommt, geht es, nach Zebras und Löwen, diesmal um die Störche und damit auch um das letzte Team, welches samt passendem Stadion in diesem Sommer vorgestellt wird, denn dann kommt im Laufe der nächsten Woche auch schon der Ausblick auf die kommende Saison, bevor es mit der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal weitergeht.

Holstein Kiel ist übrigens die Mannschaft, welche auf den gerade erwähnten, tierischen Namen hört oder wie man ganz korrekt sagt, die Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V. Abgekürzt kann man auch die KSV Holstein oder die Kieler SV Holstein sagen. Ein immer noch weit verbreiteter Fehler hingegen ist es, von der KSV Holstein Kiel zu sprechen.

Dieser nordische Sportverein zählt knapp über 1.450 Mitglieder und ist in erster Linie durch die Fußballabteilung bekannt. Deren erste Mannschaft war bis zur Einführung der Bundesliga im Jahre 1963 sehr erfolgreich, spielte sie doch immer in den  jeweils höchsten deutschen Spielklassen. Aus dieser Ära stammen auch noch die wirklich großen Erfolge der Kieler. So gewannen sie im Jahre 1912 die Deutschen Meisterschaft, nachdem sie 1910 schon Vizemeister waren, was sie 1930 noch einmal wurden.

Ganz traditionell für Schleswig-Holstein, in dessen Hauptstadt der Verein eben ansässig ist, kommt man auch mit Blau, Weiß und Rot als Vereinsfarben daher. Die erste Herrenfußballmannschaft spielt seit 2013 in der 3. Liga und hätte in diesem Frühjahr fast den Aufstieg geschafft aber dazu später noch mehr. Alle Heimspiele werden im Holstein-Stadion ausgetragen und dies vor 10.200 Zuschauern, wenn es ausverkauft ist.

Aber Holstein Kiel hat neben Herrenfußball noch mehr zu bieten. Es gibt Handball, Tennis aber auch Cheerleading und seit 2004 ebenfalls eine Frauenfußballmannschaft, welche sich auch gar nicht so schlecht schlägt.

Seit Anfang der 1980er Jahre spielten die Störche nicht mehr in der 2. Liga und wie bereits angesprochen, hätte sich dies nun tatsächlich zur kommenden Saison ändern können, schloss man die letzte Saison doch auf dem Relegationsplatz ab, was zur Folge hatte, dass man gegen 1860 München antreten musste.

Vor heimischem Publikum schafften die Kieler zwar ein 0:0-Unentschieden gegen die Löwen und dies im größten Grottenkick der gesamten diesjährigen Relegation aber es sollte nicht reichen, denn kurz danach ging es so zu sagen in die Höhle des Löwen in die bayerische Hauptstadt.

In diesem Rückspiel sorgte der vermeintlich Unparteiische  Knut Kircher für ein äußerst befremdliches Spiel, welches die Störche in der Nachspielzeit mit 1:2 verlieren sollten, was doch ein ziemliches Geschmäckle hatte. So muss man sagen, dass es sehr unglücklich war, dass sie den Aufstieg diesmal nicht schafften.

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