Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Was brachte die Schonung der Bayern gegen England?

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Was die Schonung der Sternchen vom FC Bayern München brachte, ist eine leicht zu beantwortende Frage, einen 1:0-Sieg gegen den Dauerrivalen England. Am gestrigen Dienstag war es in London wieder soweit und Deutschland war zu Besuch auf der Insel. Was im Vorfeld schon feststand, war die Schonung des sonst doch so gesetzten Bayernblocks. Ein Schelm wer da einen Zusammenhang zum so wichtigen Wochenendklassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München erkennen will. Ehrenmänner  würden hier bestimmt auch keinen Einfluss auf den Bundestrainer nehmen, da ist es natürlich bedauerlich, dass die Führungsspitze des FCB eher durch Betrüger und Verbrecher geprägt ist. Lange Zeit wurde ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft vom Staatsfernsehen, welches für seine vermeintliche Unabhängigkeit über eine fragwürdige Zwangsabgabe finanziert wird, nicht mehr so kritisiert, wie weite Teile dieses Klassikers. Dies erstaunt natürlich nicht, war die Anzahl an Bayernspieler, wie bereits erwähnt, doch sehr überschaubar. Wenn man dieses Spiel wirklich unabhängig betrachtet, muss man einräumen, dass es endlich einmal wieder ein richtig gutes Spiel der Deutschen war, vor allem wenn man berücksichtigt, dass es wieder ein Team war, welches so noch nie zusammengespielt hat. Unter diesen Umständen sollte Joachim Löw vielleicht nicht nur über den Bayernblock philosophieren, sondern tatsächlich auch handeln aber wer weiß schon, wie frei ein Bundestrainer in Zeiten völliger Kommerzialisierung dieser Sportart überhaupt noch ist.

Immer wieder die vermeintliche Unabhängigkeit des Staatsfernsehens
Da man beim Staatsfernsehen scheinbar nicht ohne Anzeichen des Realitätsverlustes durch einen bunten Fernsehabend kommt, wurde auch noch das Spiel gegen Italien, als das bessere deklariert. Kleine Anmerkung, in Mailand spielte man mit dem Bayernblock nur 1:1 und konnte wieder einmal nicht gewinnen. In Wembley, beim letzten Spiel der LÖWenherzen in diesem Jahr, denn dann geht es erst im März gegen Chile weiter, siegte man 1:0. Dieser Sieg der Nationalmannschaft wurde auch gleich an der Schwäche des Gegners festgemacht, was bei Spielen mit dem Bayernblock gegen Mannschaften, wie Kasachstan oder die Faröer Inseln ganz anders klingt, denn in solchen Partien gibt es keine schwachen Gegner mehr in der heutigen Zeit. Manuel Neuer, der immer wieder Aussetzer gerade auch in der 1. Liga hat, musste in Mailand hinter sich greifen. Roman Weidenfeller musste bei seinem Debut exakt kein einziges Mal hinter sich greifen. Eigentlich bleiben da keine Fragen offen. Ein toller Jahresabschluss und dies weitestgehend ganz ohne die Bayern. Nun steht am nächsten Spieltag in der laufenden Saison das große Spiel zwischen dem BVB und dem FCB an, da ist es umso trauriger, dass die Erfahrung der meisten Spiele der Bayern in der jüngsten Vergangenheit gezeigt haben, dass es hier wahrscheinlich nicht um spielerische Klasse gehen wird, sondern es wohl eher wieder die fehlenden Leistungen der Schiedsrichter sein werden, die entscheidend werden könnten und so muss man wohl mit einem weiteren Skandalspiel der Münchner rechnen.

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