Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Wenn Mogeleien zum Erfolg führen

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es tat sich sehr viel an diesem Wochenende, an dem der 8. Spieltag in der 1. Liga ausgetragen wurde. Es war die Zeit, in der die ganz große Mogelei in der Liga, um es vorsichtig zu formulieren, die passende Wirkung für die Feinde des wahren Fußballs zeigen sollte aber wie immer der Reihe nach. Das Hauptaugenmerk lag auf den Samstagsspielen, wo es im Derby zwischen dem FSV Mainz 05 und 1899 Hoffenheim zu einem 2:2-Unentschieden kam und man sich fragte, warum auch dieses Spiel nicht ohne Einflussnahme des berühmt und berüchtigten Wolfgang Stark endete. Die Frage bleibt auch, warum Menschen, die so gut wie jedes Wochenende, in der immer gleichen Art und Weise, Einfluss nehmen, überhaupt noch antreten dürfen. Es scheint Gründe dafür zu geben. Ein richtiger Knaller war allerdings das große Derby der niedersächsischen Nachbarstädte. Hier traf der VfL Wolfsburg auf die Eintracht aus Braunschweig. Eine lösbare Aufgabe für die Wölfe, ging es doch gegen die schlechteste Mannschaft aller Zeiten, die aus sieben Spielen gerade einmal einen Punkt holen konnte. Mit Abpfiff waren es allerdings vier Punkte aus acht Spielen, denn Braunschweig siegte, in diesem für Niedersachsen so wichtigen Derby, auswärts mit 2:0. Aber auch dies war noch nicht der völlige Knaller des Spieltags.

Die Kommerzialisierung geht weiter
Borussia Mönchengladbach empfing am Samstagnachmittag die andere Borussia aus Dortmund. Auch ein sehr interessantes Spiel, denn der BVB sollte trotz völliger Souveränität, nicht zuletzt durch einen Platzverweis durch den so genannten Unparteiischen, mit 2:0 verlieren. Ein Platzverweis, den es im Übrigen gegen den Club des Steuerbetrügers Uli Hoeneß niemals gegeben hätte. Womit wir beim wirklichen Highlight dieses Spieltags, nicht nur in Sachen Kommerz, denn das Spiel wurde in über 200 Länder live übertragen, wären. Die Macht am Rhein, Bayer 04 Leverkusen, empfing den Kommerzriesen aus Süddeutschland, den FC Bayern München. Am Ende stand es 1:1, ein weiteres, letztendlich nicht gerechtfertigtes Ergebnis, übersah Schiri Knut Kircher doch kurz Abpfiff, ein klares bayerisches Foulspiel und schenkte dem FCB so einen weiteren Punkt. Der Blick auf die Tabelle zeigt deutlich, gerade auch, wenn man der Werkself, zwei geklaute Punkte zurechnet und den Bayern mittlerweile insgesamt sieben geschenkte Punkte abzieht, wie eine nicht kommerzialisierte Tabelle aussehen würde. Es sieht aber eben so aus, dass der Siegeszug des Kommerzes weitergeht und so ist Bayern München ganz pünktlich zum Ausklang des Oktoberfests zum ersten Mal in dieser Saison Tabellenführer, was sportlich gesehen natürlich völlig lächerlich ist. Viel gelacht haben dürften am Sonntag auch die Jungs vom Hamburger SV, schossen sie doch tief im Frankenland den 1. FC Nürnberg mit 5:0 ab. Ein echtes Highlight am Sonntagspieltag.

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