Der BALLacker

… von Bällen und Äckern

Wie brutal wird die kommende Saison?

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. In den letzten Tagen fand in Hamburg viel Widerstand im Rahmen des ablehnungswürdigen G20-Gipfels statt. Einen Bezug zwischen diesem Widerstand und dem Fußball gab es natürlich auch wieder einmal über den FC St. Pauli, der sich sehr aktiv zeigte, was man immer wieder lobenswert hervorheben muss. Aber da war noch viel mehr, denn der Staat hat ein neues Vorgehen gezeigt, wie man mit den Menschen umgehen möchte, welche sich gegen das vorherrschende System stellen. An dieser Stelle muss man in der kommenden Zeit genau schauen, ob diese Taktik auch auf den Widerstand im Fußball übertragen wird. Im Land der Fußballkanzlerin richtet sich der Protest vor allem gegen den DFB und die DFL, die maßgeblich am Ausverkauf dieses schönen Sports beteiligt sind. Nun stellt man sich dort genauso ignorant auf, wie es die längst gescheiterten, politischen Dauermachthaber in Deutschland tun, womit man den Widerstand an dieser Stelle ebenfalls immer größer werden lassen muss. In Hamburg reichten schon Schals und Kapuzenshirts aus, um brutalstes Vorgehen der Polizei auszulösen. Eine Art der Bekleidung, wie sie auch bei den wahren Fußballfans durchaus üblich ist und man sehen wird, ob man in der kommenden Saison auch dort mit dieser unverhältnismäßigen Gewalt von Seiten des Staates zur Tat schreitet. Lobenswert in Hamburg war auch das Verhalten der Zivilbevölkerung, die genau wussten, wie sie mit der Art , wie der Staat hier agierte, umzugehen hatten und man muss einfach hoffen, dass es diese Solidarität auch im Umfeld des Fußballs weiterhin geben wird. Randalierer nun zu Terroristen zu machen, ist ein weiterer Punkt, der gar nicht geht aber leider auch nicht überrascht. Man muss beachten, dass jüngst erst ermöglicht wurde gegen Terroristen auch das Militär einzusetzen. In Hamburg waren es diesmal schon schwerbewaffnete Sondereinsatzkommandos, beim nächsten Mal könnte bei Ausschreitungen, eben auch beim Fußball, das Militär gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden, was deutlich zeigt, wo dieses Land längst angelangt ist. Dies muss klar beantwortet werden und dies eben auch in den Stadien der Republik.

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