Der BALLacker

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WM 2014 Brasilien – Langsam wird es ernst

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am gestrigen Tag hat die deutsche Nationalmannschaft das Trainingslager im Passeiertal in Tirol verlassen und es ging an den Niederrhein, genauer gesagt nach Mönchengladbach. Das Trainingslager, welches dort nach 1990 und 2010 zum insgesamt dritten Mal stattfand, stand eigentlich nicht einen Moment lang unter einem guten Stern und dies ist ziemlich wörtlich zu nehmen, wurde der dortige Aufenthalt doch durch einen schweren und nicht minder schrecklichen Unfall überschattet und dies bei einem Sponsorentermin von Mercedes, die auch gleich deutlich machten, dass sie nichts für diesen Unfall konnten. Ein bekanntes Verteidigungsmuster, wobei man natürlich einräumen muss, kein Termin im Namen des Kommerzes, kein Unfall, keine Unfallopfer. Um sich dem Sportlichen etwas mehr anzunähern, sah es aber auch nicht so richtig gut aus, spielten doch bislang auch immer wieder Verletzungssorgen eine große Rolle. Da ist es nur eine Randnotiz, dass der DFB-Coach gerade den Führerschein weg hat, was für Personen mit einer solchen Vorbildfunktion selbstverständlich nie allzu gut aussieht. So zeigt sich auch weiterhin ein eher durchwachsenes Bild beim DFB. Das klare Ziel, wie mehrfach kommuniziert, ist es natürlich in Brasilien endlich wieder einmal Fußballweltmeister zu werden. Selbstverständlich sollte man nicht zu viel unken, denn auf der einen Seite kennt man den endgültigen Kader noch nicht einmal und man darf auf der anderen Seite auch immer davon ausgehen, dass einiges an News, was im Kontext Spieler und Leistung bei den LÖWenherzen gestreut wurde, der Verunsicherung der kommenden Gegner gilt. Hier schließt sich nun der Kreis zum Niederrhein, denn genau dort trifft eine DFB-Auswahl in ein paar Stunden auf Kamerun als vorletzten Gegner, bevor es dann ab dem 16. Juni richtig zur Sache geht und man auf Portugal im ersten Gruppenspiel trifft. In diesem Sinne könnte man also in einigen Stunden schon vieles vom Tisch wischen, wenn man es schon will aber vor allem natürlich auch, wenn man es kann. Um dies zu beweisen, den taktischen Willen vorausgesetzt,  braucht es nachher in jedem Fall einen souveräner Sieg im Borussen-Park. Man merkt, es bleibt erst einmal weiterhin spannend.

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